Eine Fahrt ins Blaue
Ein Verein.
Eine Fahrt. Und nur drei Leute, die wussten, wohin. Unter dem Motto "Eine Fahrt
ins Blaue" startete der Vereinsausflug des MSG Ammersee - Allgäu.
Schon früh morgens war
Tommy für den Verein im Einsatz. Ein Kleinbus wollte abgeholt werden.
Entgegen des Mottos war er nicht blau (der Bus, nicht Tommy), sondern gelb.
Auch anderswo wurde schon geackert. Liebevoll belegten Sabine, Angelique und
Giovanna Brötchen fürs gemeinsame Frühstück. Tommy machte
noch einige letzte Sicherheitschecks, dann gesellte auch er sich zu den bereits
im Vereinsheim Schlemmenden. Natürlich wurde bei Tisch bereits
gerätselt, wo es denn nun eigentlich hingehen sollte. Die Eingeweihten
hüllten sich in Schweigen, es hieß nur, dass es uns mit Sicherheit
gefallen würde.
Nachdem auch der Letzte satt war, ging es los! Im
Bus bezog die Jugend zuerst einmal ihr Revier ganz hinten. Niklas und Maxi
versuchten, mithilfe von bekannten Liedern Stimmung zu machen. Zum Glück
blieb es uns dann aber erspart, diesen Genuss die ganze Fahrt über zu
haben. Die Neugier wuchs bei jedem Kilometer und jedem neuen Ortsschild, doch
immer noch wollten unsere Veranstalter uns nichts verraten. Irgendwann blieben
wir auf einem Parkplatz stehen und unser "Reiseleiter" Mini erklärte, was
uns erwartete: "Sehr geehrte Fahrgäste, wir werden uns nun zuerst mit dem
Sessellift auf den Gipfel fahren lassen. Von dort aus haben Sie die Wahl
zwischen dem Benutzen der Sommerrodelbahn und der Fahrt mit dem Sessellift.
Danach werden wir uns zur Spielgolfanlage in Obermaiselstein begeben." Unsere
Reiseveranstalter hatten Recht behalten. Das gefiel uns tatsächlich allen!
Wir fuhren daraufhin in Zweiergruppen mit der Seilbahn nach oben. Diese war
ganz schon windanfällig und seeehr weit über dem Boden. Oben
angekommen machten wir erst einmal Pause. Die "Kleinen" verzogen sich auf den
Kinderspielplatz, die Großen setzten sich auf die Terrasse der
"Bärenfalle". Gestärkt fuhren die einen wieder mit der Seilbahn
hinab, die Mutigen unter uns reihten sich in die lange Schlange vor der
Sommerrodelbahn ein. Dann durften wir uns endlich in die Gefährte setzen
und losfahren. Keines falls lässt sich die Sommerrodelbahn mit normalem
Schlittenfahren vergleichen. Achterbahn durchs Grüne würde eher
passen! Während die Jugend lieber ein ordentliches Tempo vorlegte,
genossen es Franz und vor allem Mini, sich Zeit zu lassen. Sich viel Zeit zu
lassen. Sich sehr viel Zeit zu lassen. Nach einer halben Stunde(diese
Zeitspanne ist eher gefühlsmäßig festgelegt), war endlich auch
Mini unten angekommen. Mit dem Entschluss, in Bälde wiederzukommen, ging
es mit dem Bus in Richtung Obermaiselstein. Spielgolf erwies sich als
ausgesprochen tückisch. Selbst wenn man sich sicher ist, dass man mit
geradem Schlag auf das Loch zuhält, findet der Ball einen Hügel, und
landet, natürlich, in der Sandkuhle. Hier scheinen sich die Bälle
besonders heimisch zu fühlen. Die Ergebnisse wären für alle
Spieler eine Blamage gewesen, wenn wir uns auf einer normalen Minigolfanlage
befunden hätten. Dennoch fanden wir unsere Champions. Es war wirklich ein
gelungener Ausflug, wie wir ihn gerne noch ein zweites, drittes, viertes Mal
erleben würden. Zum Abschluss klang der Tag noch mit einem netten
Grillfest im Steinbruch aus, Mini spendierte Essen und Getränke. Lob und
Dank an unsere Veranstalter!
Tamara Martin |





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